Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Heustock, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Heu-stock
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

österreichisch, schweizerisch Vorrat an Heu (auf dem Heuboden)

Verwendungsbeispiele für ›Heustock‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Weil sie aber das Gras viel zu früh gemäht hatten, wurden ihre Heustöcke nicht einmal drittelvoll. [Schneider, Robert: Schlafes Bruder, Leipzig: Reclam 1992, S. 145]
Um ihr vorzubeugen, ist gesetzlich vorgeschrieben, in den ersten vier Wochen nach der Ernte die Temperatur im Heustock mindestens alle zwei Tage zu messen. [o. A. [U. P.]: Heuwehr. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1983]]
Als ihm sein Vater aus nichtigem Anlaß den Arm bricht, zündet er in der Christnacht den Heustock an. [Die Zeit, 02.10.1992, Nr. 41]
Unterhalb des ehemaligen Heustocks rechter Hand, auf dem allerlei Gerumpel lag, konnte man unter alten grünen Zeltplanen der US‑Armee die flachen Konturen eines Wagens erkennen. [Hettche, Thomas: Der Fall Arbogast, Köln: DuMont Buchverlag, 2001, S. 246]
Opfenbach (dpa) – Vermutlich durch Stroh ist ein Heustock im schwäbischen Opfenbach (Landkreis Lindau) in Brand geraten. [Süddeutsche Zeitung, 27.03.1996]
Zitationshilfe
„Heustock“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Heustock>.

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