Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Hexenkraut, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Worttrennung He-xen-kraut
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

(zu den Nachtkerzengewächsen gehörende) Staude mit kleinen, weißen, traubenartig angeordneten Blüten

Thesaurus

Botanik
Synonymgruppe
Bärlapp · Drudenfuß · Gichtmoos · Harnkraut · Hexenkraut · Krampfkraut · Schlangenmoos
Oberbegriffe
Botanik
Synonymgruppe
Hexenkraut · Schwarzes Bilsenkraut
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele für ›Hexenkraut‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Johanniskraut führte seiner großen Wirkungen wegen früher den Namen Hexenkraut. [Reile, Bonifaz (Hg.), Kneipp, Sebastian. Das große Kneippbuch, München: Beckstein 1939 [1903], S. 280]
Aber sein Grün ist inzwischen blass geworden – ebenso wie das Vertrauen des Wissenschaftlers in die Heilkraft des Hexenkrauts. [Süddeutsche Zeitung, 29.02.2000]
Im Laub flüstern die Feen, und es riecht nach Hexenkräutern. [Der Tagesspiegel, 12.09.2000]
Heute hat das einstige Hexenkraut in pharmakologischen Studien seinen Nutzen bei leichten bis mittelschweren Depressionen bewiesen. [o. A.: Die Pflanze der Götter. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1998 [1997]]
Stängelbohrer und Hexenkraut zusammen schaffen auch schon mal das ganze Feld. [Die Zeit, 17.06.2002, Nr. 24]
Zitationshilfe
„Hexenkraut“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hexenkraut>.

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