Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Hintersinn, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Hintersinn(e)s · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Hin-ter-sinn
Wortbildung  mit ›Hintersinn‹ als Erstglied: hintersinnig
eWDG

Bedeutung

(negative) Bedeutung, die im Hintergrund steht, nicht ausgesprochen wird, tieferer Sinn
Beispiele:
Alles, was er in seinem Leben bisher gedacht und gesprochen hatte, nahm sich in dieser Umgebung so dürftig aus, so flach … und ohne Hintersinn [ M. WalserEhen102]
Sie merkten den bösen Hintersinn der sanften Frage [ Feuchtw.Tag144]

Typische Verbindungen zu ›Hintersinn‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Hintersinn‹.

Verwendungsbeispiele für ›Hintersinn‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Über deren Hintersinn mag ich nicht nachdenken an diesem Tag. [Die Zeit, 27.05.1983, Nr. 22]
Wie ist er allerdings über ihr üppiges kulinarisches Angebot mit moralischem Hintersinn hinausgegangen! [Die Zeit, 09.03.1979, Nr. 11]
Klar, er versuche es, jede Übung mit Ball hat immer auch Hintersinn. [Süddeutsche Zeitung, 02.11.2002]
Gar zu einfach kommt das Stück daher, und es ist leicht, am vorhandenen Hintersinn vorbeizuschrammen. [Süddeutsche Zeitung, 03.03.1995]
Der Hintersinn des Bildes erschließt sich erst bei näherem Hinsehen. [Die Welt, 14.08.1999]
Zitationshilfe
„Hintersinn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hintersinn>.

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