Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Hintertreppe, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Hintertreppe · Nominativ Plural: Hintertreppen
Aussprache 
Worttrennung Hin-ter-trep-pe
Wortzerlegung hinter- Treppe
Wortbildung  mit ›Hintertreppe‹ als Erstglied: Hintertreppengeflüster · Hintertreppenpolitik · Hintertreppenroman
eWDG

Bedeutung

Treppe auf der Hinterseite des Hauses
in gegensätzlicher Bedeutung zu Vordertreppe
Beispiel:
in adligen, bürgerlichen Häusern war die Hintertreppe für die Dienstboten und Lieferanten bestimmt
abwertend, bildlich
Beispiele:
[sie hat] die Weltgeschichte auch von der Hintertreppe … aus beobachtet [ St. ZweigBalzac155]
[er fühlte] sich seinem Gegenüber weit überlegen, der solche Hintertreppen brauchte [ FalladaJeder stirbt455]

Typische Verbindungen zu ›Hintertreppe‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Hintertreppe‹.

Verwendungsbeispiele für ›Hintertreppe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Leben erbt sich fort über die Hintertreppe des Todes. [Thelen, Albert Vigoleis: Die Insel des zweiten Gesichts, Düsseldorf: Claassen 1981 [1953], S. 370]
Für die komischen und spannenden Erlebnisse auf den Hintertreppen der Welt möchte ich mich sogar bei dir bedanken. [Die Zeit, 04.12.2000, Nr. 49]
Doch der Weg über die Hintertreppe sollte ihm versperrt werden. [Die Zeit, 23.11.1984, Nr. 48]
Der Weg hierzu sollte aber nicht über die Hintertreppe genommen werden. [Die Zeit, 06.03.1958, Nr. 10]
Mal bewegt er sich auf dem Parkett, noch öfter auf der politischen Hintertreppe. [Die Zeit, 10.11.1989, Nr. 46]
Zitationshilfe
„Hintertreppe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hintertreppe>.

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