Hiobspost, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Hi-obs-post
Wortzerlegung HiobPost1
eWDG, 1969

Bedeutung

Synonym zu Hiobsbotschaft
Beispiel:
eine Hiobspost folgte der anderen [C. F. MeyerJenatsch1,72]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Hiobspost f. ‘Unglücksbotschaft, Schreckensnachricht’ (18. Jh.), gebildet aus dem Namen der vom Unglück verfolgten Gestalt des Hiob (Job) im Alten Testament, dem Boten eine Reihe schwerer Unglücksnachrichten überbringen (Buch Hiob 1, 14 bis 19), und ↗Post (s. d.) im alten Sinne von ‘Botschaft, Nachricht’. Goethes Gebrauch des Wortes (Götz von Berlichingen) hat zu seiner Verbreitung beigetragen. Heute dafür meist Hiobsbotschaft.

Verwendungsbeispiele für ›Hiobspost‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da der Tourismus eine der wichtigsten unter den spärlichen Einnahmequellen des Landes ist, hätte jede Hiobspost tödlich sein können.
Die Zeit, 16.02.1970, Nr. 07
Zu diesem Zeitpunkt war den Behörden auch eine andere Hiobspost aus dem Schauspielhaus schon bekannt.
Die Zeit, 18.10.1968, Nr. 42
Seinem Londoner Musikverleger Boosey & Hawkes zufolge war der in Schlesien lebende Komponist von dieser vatikanischen Hiobspost so mitgenommen, daß er ernsthaft erwäge, den Auftrag aufzugeben.
Die Welt, 31.05.1999
Zitationshilfe
„Hiobspost“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hiobspost>, abgerufen am 25.05.2020.

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