Hirnschale, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungHirn-scha-le (computergeneriert)
WortzerlegungHirnSchale1
eWDG, 1969

Bedeutung

knochige Schale, in der sich das Hirn befindet, oberer Teil des Kopfes
Beispiel:
Mit zerschmetterter Hirnschale lag der junge Mensch unter den Trümmern der Karosserie [Wasserm.Wahnschaffe1,56]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Um zu erfahren, wie spät es ist, musste man einen Knopf in der Hirnschale drücken.
Die Zeit, 20.05.2011 (online)
Die Toten aber schreiten mit ihren brennenden Hirnschalen ruhig weiter - wie alte Soldaten.
Scheerbart, Paul: Immer mutig! In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1902], S. 4580
Die Hirnschale war noch nicht vergrößert, faßte etwa 450 Kubikzentimeter.
Die Welt, 23.04.1999
Lene lag in ihrem Blut, das Gesicht unkenntlich, mit zerschlagener Hirnschale.
Süddeutsche Zeitung, 20.10.2001
So zeigen nicht nur Pavianschädel doppelte Schlagmarken auf ihren Hirnschalen, sondern auch bei Australopithecinen selber wurden solche Schlagmarken festgestellt.
Heberer, Gerhard: Die Herkunft der Menschheit. In: Mann, Golo u. a. (Hgg.) Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 294
Zitationshilfe
„Hirnschale“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hirnschale>, abgerufen am 20.08.2019.

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