Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Hitsche, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Hitsche · Nominativ Plural: Hitschen
Aussprache 
Worttrennung Hit-sche (computergeneriert)
eWDG

Bedeutung

landschaftlich, besonders ostmitteldeutsch Fußbank
Beispiel:
das Kind saß auf einer Hitsche
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Hitsche · Hütsche · Hutsche
Hitsche (omd.), Hütsche, Hutsche (md. nd.) f. ‘Fußbank’ (17. Jh.), schweiz. Hütschli ‘Hocker’, bair. Hutsche ‘Schaukel’, wohl aufzufassen als über den Boden hin und her zu schiebendes Bänkchen, zu hutschen ‘mit leichtem Geräusch kriechen, rutschen, schieben, schwanken, schaukeln’ (14. Jh.). Dazu md. Käsehütsche, -hitsche (verächtlich) ‘einfacher Kinderschlitten’ (vorgestellt als Fußbank mit Kufen). Weitere Herkunft unklar. Am ehesten wohl lautmalend wie hatschen ‘schlurfend gehen, latschen’ (16. Jh.); vgl. Hatschen Plur. ‘Pantoffeln’ und s. hätscheln.
Zitationshilfe
„Hitsche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hitsche>.

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