Hochbegabte, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Hochbegabten · Nominativ Plural: Hochbegabte(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Hochbegabten, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einzelne Hochbegabte.
Worttrennung Hoch-be-gab-te
Grundformhochbegabt
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

jemand, der allgemein oder auf einem besonderen Gebiet weit überdurchschnittlich begabt, befähigt, talentiert ist
Kollokationen:
in Präpositionalgruppe/-objekt: eine Förderklasse, ein Internat, ein Gymnasium, eine Klasse, eine Schule für Hochbegabte; ein Stipendium für Hochbegabte; die Förderung von Hochbegabten; zu den Hochbegabten zählen
als Akkusativobjekt: Hochbegabte fördern
Beispiele:
Zu den am häufigsten thematisierten Maßnahmen [zur Förderung intellektuell hochbegabter Kinder und Jugendlicher] gehören: […] (2) Verbreiterung und Niveauanhebung des Unterrichtsstoffes für die Hochbegabten (Enrichment)[…] und (12) Zusammenarbeit von Schulen mit Betrieben, Museen, Verlagen zur Förderung besonderer Begabungen. [Rost, Detlef H. / Albrecht, Helfried T.: Hochbegabung. In: Asanger, Roland / Wenninger, Gerd (Hg.): Handwörterbuch Psychologie. Berlin: Directmedia Publ. 2000, S. 1372 [1980]]
Dabei sollte man den Blick nicht nur auf die wenigen sogenannten Hochbegabten richten, sondern auf die 15 bis 20 Prozent deutlich überdurchschnittlich Intelligenten. [Die Zeit, 30.03.2013]
Der Trainer will sich nicht nachsagen lassen, nur mit Stars erfolgreich zu sein. Er sehe auch einige Hochbegabte aus dem eigenen Nachwuchs in der Mannschaft der Zukunft, sagt er. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.01.2004]
Das gleiche gilt von den Hochbegabten: Anlagemäßig hohe Begabung muß nicht zu hoher intellektueller Leistungsfähigkeit führen, wenn die Umwelt nicht die notwendigen Voraussetzungen schafft. [Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind – Dein Partner. München: List 1969, S. 18]
Nun beansprucht der Hochbegabte allerdings keine Mühe des Lehrers für die Überlieferung des Durchschnittlichen. Wohl aber stellt er zuweilen in Fragen und Einwürfen so hohe Forderungen, daß der Lehrer sich in Verlegenheit gebracht sieht und darum ungeduldig oder zornig wird. [Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie. Berlin: Klasing 1926/1927, S. 50876]

letzte Änderung:

Typische Verbindungen zu ›Hochbegabte‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Hochbegabte‹.

Zitationshilfe
„Hochbegabte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hochbegabte>.

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