Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Hochblüte, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Hochblüte · Nominativ Plural: Hochblüten
Aussprache 
Worttrennung Hoch-blü-te
Wortzerlegung hoch Blüte
eWDG

Bedeutung

Zeit größter Reife und vollster Entfaltung
Beispiele:
die Hochblüte einer Kultur
eine wirtschaftliche Hochblüte

Thesaurus

Synonymgruppe
Blüte · Blütezeit · Glanzzeit · Hausse · Hoch-Zeit · Hochblüte · Hochphase · Hochzeit · beste Jahre · obere Wendepunktphase  ●  Boom  fig. · Hochkonjunktur  fig. · beste Zeit(en)  ugs.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Hochblüte‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Hochblüte‹.

Verwendungsbeispiele für ›Hochblüte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Hochblüte der deutschen Kultur konnte es anders gar nicht sein. [Lepenies, Wolf: Kultur und Politik, München, Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 50]
Diese Art von Agitation und Propaganda wird in den nächsten Jahren mit Sicherheit eine Hochblüte erleben. [o. A.: o. T. [Mexiko …] In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1982]]
Niemand hat sich damals für Fotografie interessiert, die Malerei hatte Hochblüte. [Süddeutsche Zeitung, 09.04.2001]
Die deutsche Romantik verkörpert – nicht zuletzt in Frankreich – die Hochblüte einer Kulturnation, auf die noch kein Schatten gefallen ist, die man unbelastet genießen kann. [Süddeutsche Zeitung, 08.03.1994]
Seit der Hochblüte der Viktorianischen Zeit springt der Minutenzeiger pünktlich jede halbe Minute um sieben Inches voran. [Die Welt, 27.03.2002]
Zitationshilfe
„Hochblüte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hochbl%C3%BCte>.

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