Hochflut, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungHoch-flut
WortzerlegunghochFlut
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
höchster Flutstand
Beispiel:
Die Hochflut tritt gewöhnlich in den Monaten Juli/August ein, wenn der Sommermonsun seine volle Stärke erreicht [Wissenschaft und Fortschritt1954]
2.
(plötzlich eintretendes) Überangebot
Beispiele:
im letzten Monat des Jahres setzte eine Hochflut von Tagungen ein
eine Hochflut von Besuchern ergoss sich über die Stadt
eine Hochflut von Druckschriften

Verwendungsbeispiele für ›Hochflut‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ging damals eine große liberale Hochflut durch das Land.
Kölnische Zeitung (Morgenblatt), 02.01.1914
Mit einer wahren Hochflut von Bildnissen sind diesmal fast sämtliche Säle überschwemmt.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 01.03.1910
Wenn man schon solche katastrophalen Hochfluten in Bewegung setzen will, gibt es doch auch noch andere Möglichkeit.
Bölsche, Wilhelm: Das Leben der Urwelt, Leipzig: Dollheimer 1931 [1931], S. 203
Goethe und Baader betonten im deutschen Sprachgebiet die Realität der Bilder gegenüber der rationalistischen Hochflut ihrer Zeit.
Ball, Hugo: Der Künstler und die Zeitkrankheit. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1926], S. 1268
Es war während seiner Abwesenheit eine wahre Hochflut von Briefen an uns eingelaufen, nicht etwa von unseren Freunden und Verwandten, sondern von wildfremden Menschen.
Reventlow, Franziska Gräfin zu: Das Logierhaus »Zur schwankenden Weltkugel«. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1917], S. 10470
Zitationshilfe
„Hochflut“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hochflut>, abgerufen am 23.01.2020.

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