Hochrelief, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Hochreliefs · Nominativ Plural: Hochreliefs/Hochreliefe
WorttrennungHoch-re-li-ef (computergeneriert)
WortzerlegunghochRelief
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildende Kunst stark aus der Fläche heraustretendes Relief

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An den Wänden verlaufen goldene Hochreliefs, den Boden bedecken Grabplatten aus Marmor.
Die Welt, 17.04.2003
Bis zu sechs Meter hohe und außergewöhnlich feingearbeitete Hochreliefs mit Motiven aus der altindischen Sagenwelt schmücken die Wände der Tempelhöhlen.
Der Tagesspiegel, 14.12.1997
Vom Tempel fand man nur geringe Reste, dafür aber lange Reihen von Götterbildern, die im Hochrelief aus dem Felsen herausgearbeitet sind.
Soden, Wolfram von: Der Nahe Osten im Altertum. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 15452
Was Bettencourt schuf, sind Hochreliefs, sinnenhaft tastbar, weibliche Körper, aus Maiskörnern plastisch geformt, der Busen aus seidig schimmernden Eierschalen gebildet.
Die Zeit, 14.03.1957, Nr. 11
Der O-Giebel zeigt im Hochrelief den Dreifußraub des Herakles, wenige Reste von Gespannen und Nebenfiguren.
o. A.: Lexikon der Kunst - S. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 40667
Zitationshilfe
„Hochrelief“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hochrelief>, abgerufen am 20.09.2019.

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