Hochstapelei, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungHoch-sta-pe-lei
eWDG, 1969

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von Hochstapler
Beispiele:
dass er sich als Professor ausgab, war Hochstapelei
jmdn. der Hochstapelei überführen
das ist geistige, literarische Hochstapelei

Thesaurus

Synonymgruppe
Betrug · ↗Betrügerei · ↗Etikettenschwindel · Hochstapelei  ●  ↗Beschiss  derb · ↗Mauschelei  ugs. · ↗Trickserei  ugs. · abgekartete Sache  ugs. · abgekartetes Spiel  ugs.
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Betrug grenzen intellektuell literarisch pur rein

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Hochstapelei‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wahrscheinlich war das zugleich der einzige Fall von Hochstapelei in der DDR.
Der Tagesspiegel, 02.06.2001
Sein Kleiner Herr erspart ihm die Hochstapelei mit dem Namen.
Die Zeit, 21.10.1966, Nr. 43
Er vertreibt sich die Zeit mit Psychoanalyse und neigt zur Hochstapelei.
Ball, Hugo: Die junge Literatur in Deutschland. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1915], S. 1125
Das Problem für die Frauen besteht dann darin, daß sie zwischen schlichter Hochstapelei und einer sich selbst in Gang lügenden Erfolgsdynamik nicht unterscheiden können.
Schwanitz, Dietrich: Männer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 72
Manchmal gelingt es ihnen, ihre Umgebung über das Ausmaß ihrer Unzumutbarkeit zu täuschen, mit Verstellung und Hochstapelei, doch höchstens für kurze Zeit.
Becker, Jurek: Amanda herzlos, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1993 [1992], S. 152
Zitationshilfe
„Hochstapelei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hochstapelei>, abgerufen am 19.03.2019.

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