Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Hoffenster, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Hoffensters · Nominativ Plural: Hoffenster
Aussprache 
Worttrennung Hof-fens-ter
Wortzerlegung Hof Fenster
eWDG

Bedeutung

zum Hof hinausgehendes Fenster eines Hauses

Verwendungsbeispiele für ›Hoffenster‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er setzte sich abseits, gegen das Hoffenster, und machte die Zeitung auf. [Seghers, Anna: Die Wellblech-Hütte. In: Kesten, Hermann (Hg.) 24 neue deutsche Erzähler, Leipzig u. a.: Kiepenheuer 1983 [1929], S. 155]
Sie weiß auch nichts von den beiden erbsengroßen Löchern im Hoffenster des Treppenhauses zwischen zweitem und drittem Stock. [Der Tagesspiegel, 06.04.2003]
K. hatte schnell die Tür zugeworfen, war zu einem nahen Hoffenster getreten und öffnete es. [Kafka, Franz: Der Proceß, Frankfurt a. M.: Fischer 1993 [1925], S. 83]
Einschusslöcher hat man gedacht, die erbsengroßen Löcher im Hoffenster sind bestimmt Einschusslöcher. [Der Tagesspiegel, 06.04.2003]
Zitationshilfe
„Hoffenster“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hoffenster>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Hoffen und Harren macht manchen zum Narren
Hoffen und Harren hält manchen zum Narren
Hoffen
Hoffart
Hofetikette
Hoffest
Hoffmannstropfen
Hoffnung
Hoffnungsanker
Hoffnungsfunke