Hofmarschall, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Hof-mar-schall
Wortzerlegung HofMarschall
Wortbildung  mit ›Hofmarschall‹ als Letztglied: ↗Oberhofmarschall
eWDG

Bedeutung

historisch hoher Hofbeamter, dem die Verwaltung des fürstlichen Haushalts obliegt
Beispiel:
Hofmarschall von Kalb stehen im Vorzimmer mit einem Auftrag vom Herzog [ SchillerKabaleIV 9]

Typische Verbindungen zu ›Hofmarschall‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Hofmarschall‹.

Verwendungsbeispiele für ›Hofmarschall‹

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Anlass war das Erscheinen des Buches eines ehemaligen Hofmarschalls über das Leben am Hofe.
Der Tagesspiegel, 16.09.1999
Ein Page eilte lautlos durch die Schar der Wartenden und sprach leise mit dem Hofmarschall.
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 57
Die Uhr war halb elf, die Tür des Kabinetts ging auf, und der Hofmarschall trat mit den Akten, die er mitgebracht hatte, ein.
Die Zeit, 11.02.2002, Nr. 06
Daß in dem zweiten Artikel objektiv eine Beleidigung des Hofmarschalls v. Trotha enthalten sei, könne nicht geleugnet werden.
Friedländer, Hugo: Die Kaiserinsel. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1912], S. 22635
Ebenso treu unserer Sache ergeben war Kuno Ferdinand Graf von Hardenberg, der hessische Hofmarschall.
Witkowski, Georg: Von Menschen und Büchern, Erinnerungen 1863-1933. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1938], S. 5025
Zitationshilfe
„Hofmarschall“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hofmarschall>, abgerufen am 17.05.2021.

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