Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Homoerotik

Worttrennung Ho-mo-ero-tik
Wortzerlegung homo- Erotik
Wortbildung  mit ›Homoerotik‹ als Erstglied: Homoerotiker
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich erotische (und sexuelle) Beziehungen zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern

Verwendungsbeispiele für ›Homoerotik‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist sublime Homoerotik: ein schöner Knabe singt schmachtend seinen Liebhaber an. [Süddeutsche Zeitung, 16.07.2001]
Thomas Manns Homoerotik ist von seinen Biographen und Interpreten bisher meist mit großer Zurückhaltung behandelt worden. [Die Zeit, 03.12.1982, Nr. 49]
Wobei hier selbstverständlich nicht von Homoerotik die Rede sein soll, schließlich befinden wir uns in der streng schwulenfeindlichen Welt des Fußballs. [Süddeutsche Zeitung, 19.02.2002]
Da wird Männerkameradschaft beschworen, doch sobald einer diese latente Homoerotik auszuleben wagt, wird er grausam bestraft. [Die Welt, 19.10.2000]
Die Überzeugung, Homoerotik sei mit Solidarität nicht zu vereinbaren, ist ein sexualfeindliches Vorurteil. [Die Zeit, 06.07.2009, Nr. 27]
Zitationshilfe
„Homoerotik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Homoerotik>.

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