Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Homologie, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Homologie · Nominativ Plural: Homologien
Aussprache 
Worttrennung Ho-mo-lo-gie
Grundformhomolog
Wortbildung  mit ›Homologie‹ als Erstglied: homologieren
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
das Homologsein
2.
Philosophie in der stoischen Lehre   Übereinstimmung des Handelns mit der Vernunft und damit mit der Natur

Verwendungsbeispiele für ›Homologie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aus der Homologie historischer Erscheinungen folgt sogleich ein völlig neuer Begriff. [Spengler, Oswald: Der Untergang des Abendlandes, München: Beck 1929 [1918], S. 141]
Für den Morphologen stellt sich angesichts so beträchtlicher Unterschiede des Baues die Frage nach der Homologie der Wirbel. [Portmann, Adolf: Einführung in die vergleichende Morphologie der Wirbeltiere, Basel: Schwabe 1959 [1948], S. 53]
Dann ist die Beobachtung der Entwicklung der Organanlagen, der Ontogenese, das sicherste Mittel der Bestimmung einer Homologie. [Portmann, Adolf: Einführung in die vergleichende Morphologie der Wirbeltiere, Basel: Schwabe 1959 [1948], S. 0]
Mit der Homologie von Sprache und Tausch, der Vorstellung der Welt als eines Zeichensystems, geht die Differenz von Sprechen und Handeln verloren. [konkret, 1994]
Der Begriff der Homologie darf nur im anschaubaren Bereich der Ontogenese und der reifen Tiergestalt angewendet werden. [Portmann, Adolf: Einführung in die vergleichende Morphologie der Wirbeltiere, Basel: Schwabe 1959 [1948], S. 14]
Zitationshilfe
„Homologie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Homologie>.

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