Honoratiorenpartei

WorttrennungHo-no-ra-ti-oren-par-tei · Ho-no-ra-tio-ren-par-tei
WortzerlegungHonoratiorPartei
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

im 19. Jahrhundert in Deutschland   politische Partei, deren Mitglieder oder maßgebliche Führungsgruppen vorwiegend dem Besitz- bzw. Bildungsbürgertum entstammten

Typische Verbindungen
computergeneriert

Volkspartei

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Honoratiorenpartei‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit einer Honoratiorenpartei à la Adenauer konnte so einer nichts anfangen.
Die Welt, 01.12.1999
Zehn Jahre ging es bei den Alternativen zu wie im Hühnerstall; letzt folgt die Flucht in eine grüne Honoratiorenpartei.
Die Zeit, 07.12.1990, Nr. 50
So nähert sich die Sozialdemokratie vom Parteitypus den über viele Jahrzehnte nahezu verachteten bürgerlichen Honoratiorenparteien an.
Die Welt, 19.06.2004
Der politischen Öffentlichkeit der liberalen Ära gab die Honoratiorenpartei, wie Max Weber sie beschrieben hat, ihr Gepräge.
Habermas, Jürgen: Strukturwandel der Öffentlichkeit, Neuwied: Luchterhand 1965 [1962], S. 212
Sie waren der Kontakt der Honoratiorenpartei zu den kleinen Leuten, parlamentarischer Arm der katholischen Verbände.
Süddeutsche Zeitung, 11.10.2003
Zitationshilfe
„Honoratiorenpartei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Honoratiorenpartei>, abgerufen am 14.10.2019.

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