Hornochse, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungHorn-och-se
WortzerlegungHornOchse
eWDG, 1969

Bedeutung

Schimpfwort dummer, uneinsichtiger Mensch
Beispiele:
du Hornochse!
so ein Hornochse!
die Hornochsen gehen schon wieder über den Rasen!

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Anstatt vernünftigerweise zu versuchen, das Gefahrenpotential zu verringern und nach Wegen zu suchen, diese verheerenden Waffen zu vernichten, gebärden sich die beiden wie hirnlose Hornochsen.
Süddeutsche Zeitung, 18.09.1997
Is een Hornochse, der Biberkopf, aber der will wat von mir.
Döblin, Alfred: Berlin Alexanderplatz, Olten: Walter 1961 [1929], S. 320
Dann ist es doch wohl möglich, daß der Ausdruck »Hornochse« gefallen ist, das ist doch gewissermaßen ein burschikoser Ausdruck.
Friedländer, Hugo: Die Oldenburgischen Spielerprozeße. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 22029
Er darf nicht zu dem gescheiten Jungen stehen gegen den Hornochsen, seinen Lehrer.
Feuchtwanger, Lion: Die Geschwister Oppermann, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1933], S. 89
Immer wieder mal und sehr am Rande sind in den zwölf Westjahren die Hornochsen dieser Sorte an meinem roten Tuch vorbeigestampft.
Die Zeit, 07.04.1989, Nr. 15
Zitationshilfe
„Hornochse“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hornochse>, abgerufen am 23.02.2019.

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