Hosensack, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungHo-sen-sack (computergeneriert)
WortzerlegungHoseSack
eWDG, 1969

Bedeutung

landschaftlich
siehe auch Hosentasche
Beispiel:
In Hemdsärmeln, die Hände im Hosensack [BrechtDreigroschenroman346]

Thesaurus

Synonymgruppe
Hosentasche  ●  Hosensack  schweiz., österr.
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Schellbock hockte sich langsam nieder, fuhr mit der Hand in den Hosensack und begann ihn auszuleeren.
Perutz, Leo: Die dritte Kugel, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1988 [1915], S. 140
Eine halbe Stunde später hatte ich mein silbernes Patenbesteck verkitscht, und dreizehn Gulden klunkerten in meinem Hosensack.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 18285
Der Würfelzucker, den ich bisweilen als besondere Belohnung für ihn aus dem Hosensack ziehe, ist weiß.
Strittmatter, Erwin: Pony Pedro, Berlin: Kinderbuchverl. 1959, S. 51
Schon zu meiner Schulzeit, vor 70 Jahren, hatte jeder Junge sein Taschenmesser im Hosensack.
Süddeutsche Zeitung, 14.12.1999
Der moderne Mensch braucht mehr als nur Korkenzieher, Klinge oder Zahnstocher im Hosensack.
Süddeutsche Zeitung, 09.04.1997
Zitationshilfe
„Hosensack“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hosensack>, abgerufen am 13.10.2019.

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