Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Hosentasche, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Hosentasche · Nominativ Plural: Hosentaschen
Aussprache 
Worttrennung Ho-sen-ta-sche
Wortzerlegung Hose Tasche
eWDG

Bedeutung

Tasche in der Hose
Beispiele:
er hatte die Hände in den Hosentaschen
umgangssprachlichetw. wie seine Hosentasche (= ganz genau) kennen
salopp, scherzhaft, bildlich
Beispiel:
jmdm. fällt das Herz in die Hosentasche (= jmdm. wird es angst und bange)

Thesaurus

Synonymgruppe
Hosensack  schweiz., österr. · Hosentasche  Hauptform · Ficke  ugs., ostmitteldeutsch · Hosenficke  ugs., ostmitteldeutsch
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Hosentasche‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Hosentasche‹.

Verwendungsbeispiele für ›Hosentasche‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer keine andere hat, verstecke sie in seiner Hosentasche und orientiere sich notfalls sehr diskret über die Zeit. [Weber, Annemarie (Hg.), Die Hygiene der Schulbank, Wiesbaden: Falken-Verl. 1955, S. 39]
Man gewöhne sich nicht an, die Hände in den Hosentaschen zu vergraben! [Chamrath, Gustav: Lexikon des guten Tons, Wien: Ullstein 1954 [1953], S. 101]
Insgesamt ist der Siena das ideale Gerät für die Hosentasche. [C’t, 1997, Nr. 1]
Jemand müsse ihm runde zweitausend Mark unbemerkt aus der Hosentasche gezogen haben. [Die Zeit, 28.05.1998, Nr. 23]
Das Band von letzter Nacht hatte er in der Hosentasche. [Glavinic, Thomas: Die Arbeit der Nacht, München Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 209]
Zitationshilfe
„Hosentasche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hosentasche>.

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