Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Hufbeschlag, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Hufbeschlag(e)s · Nominativ Plural: Hufbeschläge
Aussprache 
Worttrennung Huf-be-schlag
Wortzerlegung Huf Beschlag1
Wortbildung  mit ›Hufbeschlag‹ als Erstglied: Hufbeschlagschmied
eWDG

Bedeutung

siehe auch beschlagen¹ (1)
1.
das Beschlagen der Pferdehufe mit Hufeisen
Beispiel:
beim ersten Hufbeschlag
2.
die Hufeisen eines Pferdes
Beispiel:
den Hufbeschlag erneuern

Verwendungsbeispiele für ›Hufbeschlag‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er lief, wie er es am liebsten hat, ohne Hufbeschlag, also gewissermaßen barfuß. [Süddeutsche Zeitung, 24.09.2001]
Vom Hufbeschlag kann er nicht mehr leben, wohl aber von den Brettlrutschern. [Die Zeit, 11.01.1960, Nr. 02]
Von großer Wichtigkeit sind sodann die Überprüfung des Hufbeschlages und die Pflege der Beine. [o. A.: Richtlinien für Reiten und Fahren – Bd. 2: Ausbildung für Fortgeschrittene, Warendorf: FN-Verl. der Dt. Reiterlichen Vereinigung 1990 [1964], S. 153]
Zur Erhaltung längerer Brauchbarkeit der Pferde trägt ein guter Hufbeschlag bei. [Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 613]
Ihr elfjähriger Wallach Don Johnson lahmt nach einem neuen Hufbeschlag und wird nicht rechtzeitig wieder fit. [Die Zeit, 13.11.2012 (online)]
Zitationshilfe
„Hufbeschlag“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hufbeschlag>.

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