Humbug, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Humbugs · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Hum-bug
Herkunft aus humbugengl ‘Täuschung, Betrug, Vorwand’
eWDG

Bedeutung

abwertend Unsinn
Beispiele:
das ist (großer, völliger) Humbug, ist alles Humbug!
jmd. redet lauter Humbug
[man hätte] meinen können, Frau Julika halte seine ganze Töpferei eigentlich für einen Humbug [ FrischStiller526]
Schwindel, Aufschneiderei
Beispiele:
etw. erweist sich als Humbug
das ist (reiner, böswillig erfundener) Humbug!
so ein Humbug!
wo unnötig viel Humbug sich den okkulten Studien beigemischt zu haben scheint [ Th. Mann11,133]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Humbug m. ‘Schwindel, Unsinn, Aufschneiderei’, Entlehnung (19. Jh.) von engl. humbug ‘Täuschung, Betrug, Vorwand’. Slangwort unbekannter Herkunft. Vielleicht lautmalend?

Typische Verbindungen zu ›Humbug‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Humbug‹.

Verwendungsbeispiele für ›Humbug‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Wort echt in Verbindung mit Küche ist gedankenloser Humbug. [Die Zeit, 26.11.2001, Nr. 48]
Er bleibt traurig auf der Erde hocken, im alten Land namens Humbug. [Die Zeit, 01.12.1989, Nr. 49]
Das Wort "echt" in Verbindung mit Küche ist gedankenloser Humbug. [Die Zeit, 26.11.2001, Nr. 48]
Zugleich wandte er sich gegen den „gebräuchlichen Humbug der Inspiration“. [Die Zeit, 23.10.1952, Nr. 43]
Es sei völliger Humbug, dass die Medien von den Linken, vor allem den Kommunisten, bestimmt worden seien. [Süddeutsche Zeitung, 11.07.2002]
Zitationshilfe
„Humbug“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Humbug>.

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