Humusboden, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungHu-mus-bo-den
WortzerlegungHumusBoden1
eWDG, 1969

Bedeutung

humusreicher, sehr fruchtbarer Boden
Beispiel:
ein guter, vorzüglicher Humusboden
bildlich
Beispiel:
zu dem großen Heer ... das ohne Namen war und ohne Zahl, Humusboden, auf dem einstmals eine schönere Welt erblühen wird [ApitzNackt547]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Bäume, die zu diesem Zweck abgeholzt wurden, sind geschreddert und bilden jetzt nahrhaften Humusboden.
Die Welt, 13.05.2003
Unsere Tätigkeit ist ein ständiges Zerkrümeln und Dogmatisieren mit dem Ziel, gleichsam Humusboden zu schaffen, der fruchtbar genug ist, konsensfähige Lösungen hervorzubringen.
Süddeutsche Zeitung, 05.07.1999
Sie wollen leicht beschatteten Standort und mit Kalkschotter durchmischten Humusboden.
Schacht, Wilhelm: Der Steingarten und seine Welt, Ludwigsburg: Ulmer 1953, S. 111
Diese Gehölze lieben etwas sauren Humusboden und gehen auf Bodenarten, der viel Kalk enthält, stark zurück oder gänzlich ein.
Böttner, Johannes: Gartenbuch für Anfänger, Frankfurt (Oder) u. a.: Trowitsch & Sohn 1944 [1895], S. 306
Es kommen nur in guter Kultur befindliche und mit organischer Substanz reichlich versorgte, tiefgründige, lockere, lehmige Sande, sandige Lehme oder Humusböden in Betracht.
o. A.: Ratgeber für den Feingemüsebau im Freiland, Berlin: VEB Dt. Landwirtschaftsverl 1962, S. 479
Zitationshilfe
„Humusboden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Humusboden>, abgerufen am 16.10.2019.

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