Hundesohn, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungHun-de-sohn
WortzerlegungHund1Sohn
eWDG, 1969

Bedeutung

salopp, derb gemeiner, niederträchtiger Kerl
Beispiel:
daß die gottverfluchten faschistischen Hundesöhne sich der ganzen Ukraine bemächtigt hätten [BredelEnkel462]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gestohlen haben sie, die Hundesöhne, sollen sie sich jetzt dafür verantworten.
Süddeutsche Zeitung, 12.02.2000
Die Großmutter schimpft sie »Hundesöhne« und sagt, sie lägen ihr auf der Tasche.
Die Zeit, 16.08.2012, Nr. 33
Bellow nennt seinen Herrn einen Hundesohn, geht lieber in den Zirkus als in die Oper und drischt revolutionäre Phrasen.
Die Welt, 21.11.2000
Franklin D. Roosevelt nannte den Vater Somozas „einen verdammten Hundesohn, aber unseren Hundesohn“.
Die Zeit, 02.03.1979, Nr. 10
Der Hundesohn gab mir ein paar Mark, um 'guten Willen' zu bekunden, und vertröstete mich auf später.
Strittmatter, Erwin: Pony Pedro, Berlin: Kinderbuchverl. 1959, S. 1
Zitationshilfe
„Hundesohn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hundesohn>, abgerufen am 16.02.2019.

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