Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Hundesohn, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Hundesohn(e)s · Nominativ Plural: Hundesöhne
Aussprache 
Worttrennung Hun-de-sohn
Wortzerlegung Hund1 Sohn
eWDG

Bedeutung

salopp, derb gemeiner, niederträchtiger Kerl
Beispiel:
daß die gottverfluchten faschistischen Hundesöhne sich der ganzen Ukraine bemächtigt hätten [ BredelEnkel462]

Verwendungsbeispiele für ›Hundesohn‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gestohlen haben sie, die Hundesöhne, sollen sie sich jetzt dafür verantworten. [Süddeutsche Zeitung, 12.02.2000]
Die Großmutter schimpft sie »Hundesöhne« und sagt, sie lägen ihr auf der Tasche. [Die Zeit, 16.08.2012, Nr. 33]
Bellow nennt seinen Herrn einen Hundesohn, geht lieber in den Zirkus als in die Oper und drischt revolutionäre Phrasen. [Die Welt, 21.11.2000]
Franklin D. Roosevelt nannte den Vater Somozas »einen verdammten Hundesohn, aber unseren Hundesohn«. [Die Zeit, 02.03.1979, Nr. 10]
Franklin D. Roosevelt nannte den Vater Somozas »einen verdammten Hundesohn, aber unseren Hundesohn«. [Die Zeit, 02.03.1979, Nr. 10]
Zitationshilfe
„Hundesohn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hundesohn>.

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