Hygiene, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Hygiene · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungHy-gi-ene · Hy-gie-ne
HerkunftGriechisch
formal verwandt mithygienisch
Wortbildung mit ›Hygiene‹ als Erstglied: ↗Hygieneinspektion · ↗Hygieneinspektor · ↗Hygienekleidung · ↗Hygienepapier
 ·  mit ›Hygiene‹ als Letztglied: ↗Arbeitshygiene · ↗Ehehygiene · ↗Gewerbehygiene · ↗Körperhygiene · ↗Mundhygiene · ↗Schulhygiene · ↗Sexualhygiene · ↗Sozialhygiene · ↗Sporthygiene · ↗Umwelthygiene · ↗Verkaufshygiene · ↗Volkshygiene · ↗Wohnhygiene
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Medizin Bereich der Medizin, der sich mit der Erhaltung u. Förderung der Gesundheit u. ihren natürlichen u. sozialen Vorbedingungen befasst; Gesundheitslehre
2.
Gesamtheit der Maßnahmen in den verschiedensten Bereichen zur Erhaltung u. Hebung des Gesundheitsstandes u. zur Verhütung u. Bekämpfung von Krankheiten; Gesundheitspflege
3.
Sauberkeit, Reinlichkeit; Maßnahmen zur Sauberhaltung
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Hygiene f. ‘Gesundheitspflege, -lehre’. Aus griech. hygieiná (ὑγιεινά) ‘gesunde Lebensweise, Gesundheit’, eigentlich Neutr. Plur. des Adjektivs hygieinós (ὑγιεινός) ‘heilsam, gesund, kräftig’, wird als Fachwort der Medizin mfrz. frz. hygiène (16. Jh.) entlehnt. Im Dt. begegnen Hygiene und hygienisch im 18. Jh.

Thesaurus

Synonymgruppe
Gesundheitspflege · Hygiene · ↗Körperpflege · ↗Sauberkeit
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bakteriologie Ernährung Facharzt Gesundheit Gesundheitsvorsorge Immunologie Infektionsschutz Jugendalter Komfort Körperpflege Mikrobiologie Oberflächentechnik Physiologie Sauberkeit Seuchenschutz Tropenmedizin Umwelt Umweltmedizin Unterernährung Verkehrssicherheit Wasserversorgung achten mangelhaft mangelnd mental seelisch sportpolitisch unzureichend verbessert übertrieben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Hygiene‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für mich ist das eine grundsätzliche Frage der politischen Hygiene.
Die Welt, 23.08.2003
Sie hasst belebte Orte, die Hygiene in den Hospitälern ist ihr suspekt.
Süddeutsche Zeitung, 05.02.2000
Dann sollten sie gründlich duschen, denn die Hygiene sei nun einmal oberstes Gesetz.
Reich-Ranicki, Marcel: Mein Leben, Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt 1999, S. 254
Der beste Schutz ist sorgfältige Hygiene, aber vollständige Sicherheit gibt es nicht.
o. A. [cs]: Hospitalismus. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1975]
Es ist aber nicht Mangel an Hygiene, aus dem ich an seinen Tisch gehe, du mit deiner Hygiene.
Johnson, Uwe: Jahrestage, Bd. 1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1970, S. 137
Zitationshilfe
„Hygiene“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hygiene>, abgerufen am 19.10.2019.

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