Hymnik, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Hym-nik
Wortzerlegung hymnisch-ik
Wortbildung  mit ›Hymnik‹ als Erstglied: ↗Hymniker
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

(Kunst-)‍Form der Hymne; hymnische Gestaltung, Art

Verwendungsbeispiele für ›Hymnik‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Lautsprecher, schließlich, gibt auf, spendet nun Hymnik und Baßgesang.
Die Zeit, 06.01.1969, Nr. 01
Die gemäßigten Tempi vermeiden andererseits jeden Anflug von Hymnik oder Triumphalismus, von kultischem Ritualismus.
Die Zeit, 30.10.1992, Nr. 45
Ihre metrischen Pijutim sind bis heute Kernstücke der synagogalen Hymnik geblieben.
Avenary, Hanoch u. a.: Jüdische Musik. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1958], S. 31180
Der Flame Verhaeren (1855-1916) steigert sich hier, im Gefolge von W. Whitman, zu fast religiöser Hymnik.
Mann, O.: Lyrik. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 24143
Solche Gewalt ist kaum je deutlicher geworden als in der griechischen Tragödie einer-, der Hölderlinschen Hymnik andrerseits.
Benjamin, Walter: Goethes Wahlverwandtschaften. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,2, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1925], S. 174
Zitationshilfe
„Hymnik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hymnik>, abgerufen am 15.06.2021.

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