Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Hyperästhesie

Worttrennung Hy-per-äs-the-sie
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Medizin Überempfindlichkeit, gesteigerte Erregbarkeit der Gefühls- und Sinnesnerven, besonders gesteigerte Empfindlichkeit der Haut gegen Berührung

Thesaurus

Medizin
Synonymgruppe
Überempfindlichkeit für Sinnesreize  ●  Hyperästhesie  fachspr.
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele für ›Hyperästhesie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jedoch läßt sich eine solche Hyperästhesie durch Willensstärke und Charakterfestigkeit zügeln und wenigstens in gewissen, erträglichen Grenzen halten. [Rafaeli, Max u. Le Mang, Erwin: Ueber die Liebe. In: Das große Aufklärungswerk für Braut- und Eheleute, Dresden: Buchversand Gutenberg o.J. 1933 [1927], S. 177]
Wesentlich anders verhält sich dies mit der durch centrale Hyperästhesie hervorgerufenen relativen Steigerung der Empfindung. [Eisler, Rudolf: Wörterbuch der philosophischen Begriffe – H. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1904], S. 10188]
Es gehört, fürchte ich, eine gewisse Hyperästhesie der Interpretation dazu, etwas mehr von den genannten dialektischen Einsichten als solche unsicheren Vorahnungen im Phaedrus zu sehen. [Natorp, Paul: Platons Ideenlehre. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1903], S. 6067]
Zitationshilfe
„Hyperästhesie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hyper%C3%A4sthesie>.

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