Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Hypokrisie, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Hypokrisie · Nominativ Plural: Hypokrisien
Aussprache [hypokʀiˈziː]
Worttrennung Hy-po-kri-sie
Herkunft Griechisch
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich Heuchelei, Scheinheiligkeit, Verstellung

Thesaurus

Typische Verbindungen zu ›Hypokrisie‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Hypokrisie‹.

Verwendungsbeispiele für ›Hypokrisie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir werden uns versammeln am Grab einer Epoche, um Bilanz zu ziehen, aber auch, um des Endes einer Hypokrisie zu gedenken. [Die Zeit, 15.09.1999, Nr. 37]
Aber der Westen soll sich nicht einbilden, durch den Hinweis auf sowjetische Hypokrisie entgehe er seinem eigenen moralischen Problem. [Die Zeit, 15.10.1982, Nr. 42]
Der Gipfel der Hypokrisie Europas war die bereitwillige Aufnahme von Tito‑„Dissidenten“, die nach den perfekten Rezepten der kommunistischen Küche gemacht wurden. [Die Zeit, 30.08.1991, Nr. 36]
Hier treffen wir auf Andeutung, Verfremdung, Understatement, Indirektheit, dort auf Lüge, Gewalt, Pöbelei, Hypokrisie. [Die Zeit, 29.05.1964, Nr. 22]
Zitationshilfe
„Hypokrisie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hypokrisie>.

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