Idealgestalt, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungIde-al-ge-stalt (computergeneriert)
WortzerlegungIdealGestalt
eWDG, 1969

Bedeutung

vollkommene Persönlichkeit
Beispiele:
der ältere Bruder war für das Kind eine Idealgestalt
Die Große Französische Revolution sucht ihre Idealgestalten im klassischen […] Altertum [KlempererLTI83]

Typische Verbindungen
computergeneriert

weiblich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Idealgestalt‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Manche Mutter aber übertreibt und richtet das Bild des Vaters vor den Kindern als Idealgestalt, als einen Übermenschen auf.
Die Zeit, 13.03.1964, Nr. 11
Aber immer noch stellen uns die Historiker Alexander den Großen als eine Idealgestalt dar.
Der Tagesspiegel, 30.12.2000
Der kleine Mann, der mit seinem eigenen Munde spricht und mit seinem eigenen Arm handelt, galt als die Idealgestalt dieser Zeit des gesteigerten Unabhängigkeitssinnes.
Wilson, John A.: Ägypten. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 6377
Nachdrücklich unterschied Romano zwischen den Idealgestalten der Götter und den derben und zyklopisch nahezu volkhaften Giganten.
o. A.: Lexikon der Kunst - G. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 1878
Endlich sah man Beethovens Idealgestalt verkörpert, wie es vor ihm vielleicht nur Schnorr von Carolsfeld gelang und nach Niemann keinem andern nochmals wieder gelingen wird.
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Zitationshilfe
„Idealgestalt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Idealgestalt>, abgerufen am 15.10.2019.

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