Idealität, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Idealität · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungIde-ali-tät · Idea-li-tät (computergeneriert)
HerkunftGriechisch
eWDG, 1969

Bedeutung

das Sein als bloße Idee, Vorstellung
Gegenwort zu Realität
Beispiel:
[ich suchte] für das Gewesene eine neue und starke Idealität, die für mich zugleich eine Art zweiter Realität bilden sollte [G. Hauptm.4,372]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Mischung Realität Wahrheit Wirklichkeit rein transzendental

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Idealität‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber hier finden wir nichts von geometrischen Idealitäten, nicht den geometrischen Raum, nicht die mathematische Zeit mit allen ihren Gestalten.
Husserl, Edmund: Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie, Hamburg: Meiner 1996 [1936], S. 47
In einem fast schon barocken, absolutistischen Sinne will sie die Welt ihrer eigenen Idealität unterwerfen.
Die Zeit, 06.10.2008, Nr. 40
In ihm wird das Spiel gleichsam zu seiner Idealität erhoben.
Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode, Tübingen: Mohr 1960, S. 98
Seit bald 200 Jahren bedenkt die Welt Schopenhauers Interpretation immanenter Idealität.
Süddeutsche Zeitung, 06.03.2004
Doch wird in dieser Zeit die Farbe matter, die Beruhigung führt zeitweise zu einer stimmungsmäßig neutralen, nahezu banalen Idealität.
o. A.: Lexikon der Kunst - H. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 16673
Zitationshilfe
„Idealität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Idealität>, abgerufen am 17.10.2019.

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