Ideengehalt, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungIde-en-ge-halt
WortzerlegungIdeeGehalt1
eWDG, 1969

Bedeutung

Gehalt an bestimmten Ideen, Grundgedanken
Beispiele:
ein humanistischer, nationaler, symbolischer, tiefer Ideengehalt
der Ideengehalt eines Schauspiels, einer Oper, einer Weltanschauung
auch der König sei erfaßt von dem neuen hinreißenden Ideengehalt des Protestantismus [ZuchardtStunde15]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ohne einen bestimmten Ideengehalt kann Musik nicht wertvoll, lebendig und schön sein.
Laux, Karl: Schostakowitsch. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1965], S. 21832
Mitunter hat man der künstlerischen Form des Schaffens größeres Interesse beigemessen als seiner sozialen Problematik, seinem Ideengehalt.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1976]
Der Parteichef warf den jüngeren Kritikern der alten Garde vor, ihren Arbeiten fehle „wertvoller Ideengehalt“ und sie äußerten „irrige und völlig unannehmbare Thesen“.
Die Zeit, 26.03.1971, Nr. 13
Die Weltvernunft gestaltet durch ihre Ideengehalte die Dinge und das ganze Weltgeschehen.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 1: Altertum und Mittelalter. In: Mathias Bertram (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1948], S. 2908
Wahrscheinlich ist aber die Anleihe des Gnostizismus bei der hellenistischen Philosophie mehr in der Terminologie als im Ideengehalt zu sehen.
Baus, Karl: Von der Urgemeinde zur frühchristlichen Großkirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 1041
Zitationshilfe
„Ideengehalt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ideengehalt>, abgerufen am 25.05.2019.

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