Ideenwelt, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungIde-en-welt
WortzerlegungIdeeWelt
eWDG, 1969

Bedeutung

Gesamtheit bestimmter Ideen, Grundgedanken
Beispiele:
die romantische, bürgerliche, reine Ideenwelt
die Ideenwelt der Renaissance, des 18. Jahrhunderts

Typische Verbindungen
computergeneriert

Einblick Wirklichkeit christlich platonisch religiös

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ideenwelt‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Daraus könnte eines Tages eine politische Ideenwelt, sogar eine Bewegung entstehen.
Die Zeit, 18.03.2013, Nr. 11
Der Autor selbst scheint tief in der Ideenwelt der späten sechziger Jahre verhaftet zu sein.
Die Welt, 08.01.2000
Mußte hierfür nicht eine neue Sprache, eine neue Ideenwelt erschlossen werden, um das alles richtig fassen zu können?
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 1: Altertum und Mittelalter. In: Mathias Bertram (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1948], S. 2568
Daß seine Ideenwelt zeitlos, unräumlich und unkausal ist, ändert hieran nichts.
Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 888
Am energischesten im Verständnis der lebendigen Wirklichkeit der Ideenwelt verhielt sich damals eine jüngere Persönlichkeit, die öfters nach Weimar kam, Max Christlieb.
Steiner, Rudolf: Mein Lebensgang, Eine nicht vollendete Autobiographie. In: Oliver Simons (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1925], S. 173
Zitationshilfe
„Ideenwelt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ideenwelt>, abgerufen am 21.10.2019.

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