Identifikationsfigur, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Iden-ti-fi-ka-ti-ons-fi-gur
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

jmd. (in seinem Auftreten u. der damit verbundenen Wirkung auf andere), mit dem man sich identifiziert

Typische Verbindungen zu ›Identifikationsfigur‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Identifikationsfigur‹.

Verwendungsbeispiele für ›Identifikationsfigur‹

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Man habe keine einzige Identifikationsfigur mehr in der Regierung, sie sei inkompetent wie keine zuvor.
Die Zeit, 28.06.2010, Nr. 26
Darüber hinaus treten Kinder oft als Identifikationsfiguren des Autors auf.
Süddeutsche Zeitung, 20.11.2001
Man beauftragte den Grafiker Tom Brown, eine Identifikationsfigur zu entwerfen.
Hars, Wolfgang: Nichts ist unmöglich! Lexikon der Werbesprüche, München: Piper 2001 [1999], S. 78
In der L. benutzte man häufig für diese Identifikationsfigur die Darstellung eines Literaten.
o. A.: Lexikon der Kunst - L. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 30363
So wurde er für viele Perser eine Identifikationsfigur ihrer nationalen Identität gegenüber den herrschenden fremd-ethnischen Arabern.
Heine, Peter: Dualismus. In: Lexikon des Islam, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 346
Zitationshilfe
„Identifikationsfigur“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Identifikationsfigur>, abgerufen am 04.07.2020.

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