Immergrün, das
GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Immergrüns · Nominativ Plural: Immergrüne
Aussprache
WorttrennungIm-mer-grün
Ableitung vonimmergrün
Duden GWDS, 1999 und DWDS, 2017

Bedeutung

Blühendes Immergrün
(4028mdk09, CC BY-SA 3.0)
in mehreren Arten vorkommende, als Kraut oder Halbstrauch wachsende Pflanze mit gegenständigen, lederartigen Blättern und einzelnen blauen, roten oder weißen Blüten
Beispiele:
Immergrün ist bei uns im Norden zu Hause und mag gern Regen und Schatten. [Der Tagesspiegel, 12.01.2002]
Am Sonntag drängten sich Fotografen und Besucher zwischen Bäumen und alten Gruften, sie zertrampelten das Immergrün zwischen den Grabsteinen. [Spiegel, 07.04.2014 (online)]
Efeu, Immergrün und Rosen gelten als Symbole immer währender Liebe und ewigen Gedenkens. [Frankfurter Rundschau, 13.04.2000]
Bei schwer wurzelnden Arten (Immergrüne) ist eine Vorbehandlung mit Wuchsstoffen angebracht. [Schacht, Wilhelm: Der Steingarten und seine Welt, Ludwigsburg: Ulmer 1953, S. 196]
Immergrün und Efeu überziehen mit ihren Ranken einen Grabhügel schnell und schmücken ihn auch im Winter. [o. A.: Das Lexikon der Hausfrau, Berlin: Ullstein 1937 [1932], S. 120]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

immergrün · Immergrün
immergrün Adj. ‘ständig grün, nicht welkend’ (17. Jh.), s. ↗immer und ↗grün. Substantiviert Immergrün n. wintergrüne Pflanze (17. Jh.). S. auch ↗Singrün.
Zitationshilfe
„Immergrün“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Immergrün>, abgerufen am 18.10.2017.

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