Immuninsuffizienz, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Immuninsuffizienz · Nominativ Plural: Immuninsuffizienzen
Aussprache [ɪˈmuːnʔɪnzʊfi̯ˌʦi̯ɛnʦ]
Worttrennung Im-mun-in-suf-fi-zi-enz
Wortzerlegung immunInsuffizienz
Dieses Stichwort finden Sie im DWDS-Themenglossar zur COVID-19-Pandemie.
ZDL-Vollartikel, 2020

Bedeutung

fachsprachlich (krankhafter) Zustand des Immunsystems von Menschen oder Tieren, in dem es den Körper nicht mehr ausreichend vor Infektionen durch Viren, Bakterien, Pilze o. Ä. schützen kann
Beispiele:
Die Influenzaimpfung ist für Menschen mit chronischen Grunderkrankungen indiziert, dazu gehören auch Menschen mit temporärer oder dauernder Immuninsuffizienz. [Impfungen bei Immunsupprimierten, 12.11.2019, aufgerufen am 18.04.2020]
Hat HIV zu viele Immunzellen zerstört, wird der Organismus krankheitsanfällig. Das Resultat ist Aids – die akquirierte Immuninsuffizienz, die letztlich zum Tod führt. [Die Welt, 09.11.2018]
Bereits 1987 schrieb Professor Manfred Dietrich in einem Bericht des Tropeninstitutes Hamburg, »daß HIV […] und die dadurch verursachte Immuninsuffizienz […] nicht allein zur Entwicklung eines Kaposi-Sarkoms führt«. [Die Zeit, 09.02.1990, Nr. 07]
Zitationshilfe
„Immuninsuffizienz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Immuninsuffizienz>, abgerufen am 01.06.2020.

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