Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Importverbot, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Importverbot(e)s · Nominativ Plural: Importverbote
Aussprache  [ɪmˈpɔʁtfɛɐ̯ˌboːt]
Worttrennung Im-port-ver-bot
Wortzerlegung Import Verbot
DWDS-Vollartikel

Bedeutung

behördliche Anordnung, die die Einfuhr bestimmter Waren untersagt
Kollokationen:
als Akkusativobjekt: ein Importverbot beschließen, erlassen, verhängen, aufheben
mit Adjektivattribut: ein striktes, totales Importverbot; ein bestehendes, geltendes Importverbot
hat Präpositionalgruppe/-objekt: ein Importverbot für Geflügel, Rindfleisch, Gemüse, Erdöl
als Aktivsubjekt: ein Importverbot tritt in Kraft
als Genitivattribut: die Lockerung des Importverbots
Beispiele:
Die Staatschefs der Gemeinschaft ostafrikanischer Staaten hatten sich Anfang des Jahres in Tansania auf ein Importverbot für Secondhand‑Kleidung bis 2019 verständigt, weil die Billigkleider die Textilbranche der Länder ruinieren. [Neue Zürcher Zeitung, 01.07.2016]
Die EU will schon heute wegen der Vogelgrippe ein generelles Importverbot für Zier‑ und Wildvögel verhängen. [Bild, 25.10.2005]
Das Importverbot für britisches Rindfleisch wird nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Horst Seehofer […] in mehreren Bundesländern nur mangelhaft überwacht. [Berliner Zeitung, 17.09.1997]

letzte Änderung:

Typische Verbindungen zu ›Importverbot‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Importverbot‹.

Zitationshilfe
„Importverbot“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Importverbot>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Importunternehmen
Importsubstitution
Importstopp
Importsteuer
Importsperre
Importvertrag
Importware
Importzigarre
Importzoll
Importzuwachs