Impression, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Impression · Nominativ Plural: Impressionen
Aussprache 
Worttrennung Im-pres-si-on
Herkunft Latein
eWDG, 1969

Bedeutung

Eindruck, Sinneswahrnehmung, Empfindung
Beispiele:
Impressionen wiedergeben, schildern, niederschreiben
der Journalist vermittelte in einer Artikelserie den Lesern die Impressionen von seiner Reise
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Impression · Impressionismus · Impressionist
Impression f. ‘Sinneswahrnehmung, Eindruck, Empfindung’ ist seit dem 16. Jh. im Dt. nachweisbar als Entlehnung entweder von frz. impression ‘Eindruck, Empfindung’ oder direkt von dessen Ausgangsform lat. impressio (Genitiv impressiōnis) ‘das Eindrücken, Abdruck, Eindruck der Erscheinungen auf die Seele’, zu lat. imprimere (impressum) ‘eindrücken, aufdrücken’. Impressionismus m. Kunstrichtung in Malerei, Musik und Literatur, die mit feinen Farb-, Klang-, Ausdrucksabstufungen und Differenzierungen ein subjektives Bild von der Realität zu geben versucht (19. Jh.), frz. impressionnisme. Vorauf geht Impressionist m. ‘Vertreter des Impressionismus’, frz. impressionniste; der in einer 1874 erschienenen Besprechung eines Impression betitelten Gemäldes von Monet durch Leroy in geringschätzigem Sinne geprägte frz. Ausdruck wird allgemeine Bezeichnung für die Vertreter dieser dann Impressionismus genannten Kunstrichtung.

Thesaurus

Synonymgruppe
Anmutung · ↗Eindruck · Impression
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Impression‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Impression‹.

Verwendungsbeispiele für ›Impression‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei jenem kommt es auf historische Genauigkeit an, bei diesem auf die Impressionen.
Die Zeit, 17.11.1978, Nr. 47
Nun hat er sich in einem Berliner Hotel eingemietet und sammelt Impressionen.
Die Welt, 03.09.2005
Jetzt galt die momentane Impression an Stelle der bleibenden Tatsächlichkeit.
Beenken, Hermann: Das Neunzehnte Jahrhundert in der deutschen Kunst, München: Bruckmann 1944, S. 208
Der Sensualismus versucht vergeblich, sie aus dem unmittelbaren Inhalt der einzelnen Impressionen herzuleiten und zu erklären.
Cassirer, Ernst: Philosophie der symbolischen Formen, Darmstadt: Wiss. Buchges. 1994 [1923], S. 21
Es kommen aber immer wieder hübsche Augenblicke, Impressionen, Ruhepunkte - meistens bei einem glücklich erwischten, aufmunternden Espresso.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1956. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1956], S. 917
Zitationshilfe
„Impression“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Impression>, abgerufen am 28.09.2020.

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