Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Improperien

Worttrennung Im-pro-pe-ri-en
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

katholische Kirche während der Karfreitagsliturgie gesungene vorwurfsvolle Klagelieder, in denen Jesus die Wohltaten Gottes den Übeltaten seines Volkes gegenüberstellt

Verwendungsbeispiele für ›Improperien‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Textlich sind die Improperien eine Gegenüberstellung der von Christus erwiesenen Wohltaten und der dafür empfangenen Schmähungen. [Stäblein, Bruno: Improperien. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1957], S. 34290]
Doch handelt es sich hier nur um die »großen« Improperien, deren Bau in der heutigen röm. [Stäblein, Bruno: Improperien. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1957], S. 34290]
Die römische Liturgie fügte das Tr. im 9. Jh. den am Karfreitag gesungenen Improperien ein. [o. A.: T. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 2007]
Der Gott der Exercitia spiritualia des Ignaz von Loyola ist auch der des Lutherliedes "Ein feste Burg", der Improperien Palestrinas und der Kantaten Bachs. [Spengler, Oswald: Der Untergang des Abendlandes, München: Beck 1929 [1918], S. 625]
Zitationshilfe
„Improperien“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Improperien>.

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