Inanspruchnahme, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Inanspruchnahme · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungIn-an-spruch-nah-me (computergeneriert)
Wortzerlegungin1AnspruchNahme
Wortbildung mit ›Inanspruchnahme‹ als Letztglied: ↗Nichtinanspruchnahme
eWDG, 1969

Bedeutung

papierdeutsch
1.
Anforderung, Beanspruchung einer Person
Beispiele:
die berufliche, ständige, große Inanspruchnahme der Jugend
auch in Zeiten größter Inanspruchnahme durch Studium, Beruf, gesellschaftliche Verpflichtungen vernachlässigte er seine Familie nicht
2.
das Beanspruchen und Nutzen einer Sache
Beispiele:
die Inanspruchnahme irgendwelcher Vergünstigungen, bestimmter Vorteile
die Inanspruchnahme seiner Rechte, der kostbaren Zeit eines anderen, einer großen Wohnung

Thesaurus

Synonymgruppe
Anwendung · ↗Benutzung · ↗Einsatz · ↗Ergreifung (von Maßnahmen) · ↗Gebrauch · Inanspruchnahme · ↗Indienstnahme · ↗Nutzung · ↗Verwendung
Unterbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Altersgrenze Altersrente Altersteilzeit Arbeitslosenhilfe Bauspardarlehen Beleihung Beleihungsmöglichkeit Bündnisfall Bürgschaft Dienstleistung Elternzeit Flugbereitschaft Fondsmittel Gesundheitsleistung Kapitalmarkt Kassenkredit Kreditlinie Mühlenberger Notenpresse Sonderabschreibung Sozialhilfe Sozialleistung Steuervergünstigung Vergünstigung Versicherungsleistung bergbaulich mißbräuchlich ungerechtfertigt vermehrt übermäßig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Inanspruchnahme‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielmehr wollten wir einen strukturierten Überblick zur quantitativen Verteilung der Inanspruchnahme erarbeiten.
Die Welt, 02.05.2003
Von 1943 bis 1948 blieb das Haus "wegen mangelnder Inanspruchnahme" geschlossen.
Süddeutsche Zeitung, 03.07.2001
Die Inanspruchnahme der Einrichtungen zur ambulanten medizinischen Versorgung ist vergleichsweise gering.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - G. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 27413
Ohne diese berechnet sich bereits eine neunhundertundvierzigmalige Inanspruchnahme des Arztes.
Schücking, Beate: Wir machen unsere Kinder krank, München: List 1971, S. 150
Gleichwohl bestehen Bedenken gegenüber der Verwendung der Schrift im gottesdienstlichen Raum als einer zusätzlichen Inanspruchnahme des reflektierenden Bewußtseins.
Ritter, K. B.: Paramente. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 18169
Zitationshilfe
„Inanspruchnahme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Inanspruchnahme>, abgerufen am 22.05.2019.

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