Inbesitznahme, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Inbesitznahme · Nominativ Plural: Inbesitznahmen · wird meist im Singular verwendet
WorttrennungIn-be-sitz-nah-me
Wortzerlegungin1Besitznehmen
Wortbildung mit ›Inbesitznahme‹ als Letztglied: ↗Wiederinbesitznahme
eWDG, 1969

Bedeutung

papierdeutsch Aneignung, Eroberung
Beispiel:
die Inbesitznahme einer Stadt, eines wichtigen Postens, des Küstenstreifens, Neulandes

Thesaurus

Synonymgruppe
Besitznahme · Inbesitznahme · ↗Usurpation · rechtswidrige Besitzergreifung · unberechtigter Eingriff · widerrechtliche Aneignung · widerrechtliche Besitzergreifung
Militär, Politik
Synonymgruppe
(gewaltsame) Inbesitznahme · ↗Aneignung · ↗Angliederung · ↗Annektierung · ↗Annexion · ↗Besetzung · Eindringen · ↗Einmarsch · ↗Einzug · ↗Eroberung · Gebietsaneignung · ↗Invasion · ↗Okkupation
Oberbegriffe
  • Feldzug · Kampfhandlungen · ↗Waffengang · bewaffnete Auseinandersetzung · bewaffneter Konflikt · die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln · kriegerische Auseinandersetzung · kriegsähnliche Zustände · militärisch ausgetragener Konflikt · militärische Auseinandersetzung  ●  ↗Krieg  Hauptform · ↗Orlog  veraltet · militärische Option  verhüllend
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Akt Eigentum Memelland endgültig erneut gewaltsam symbolisch ungesetzlich widerrechtlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Inbesitznahme‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Finden Sie diese Inbesitznahme des Museums durch Künstler in Ordnung?
Die Zeit, 03.03.1997, Nr. 09
Es geht um Männer und Frauen, für die Sex Inbesitznahme ist, Ausdruck der Lust an der Zerstörung und zugleich deren Mittel.
Der Tagesspiegel, 29.01.1999
Und die Inbesitznahme dieser Gebiete ermöglichte weitere Expansion in Chinas Nachbarländer.
Hulsewé, A. F. P: China im Altertum. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 27637
Immer wieder ist es der Akt der Inbesitznahme des überschaubar wiedergegebenen aufgeteilten Bodens durch die neuen Eigentümer, der dargestellt wird.
o. A.: Lexikon der Kunst - B. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 3947
Zuerst verlegte man die Grenze durch die Inbesitznahme der Rauhen Alb bis an den oberen Neckar.
Pflaum, Hans-Georg: Das römische Kaiserreich. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 20749
Zitationshilfe
„Inbesitznahme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Inbesitznahme>, abgerufen am 19.11.2019.

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