Indemnität

WorttrennungIn-dem-ni-tät (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Politik
1.
nachträgliche Billigung einer Maßnahme der Regierung, die das Parlament zuvor abgelehnt hatte
2.
Straffreiheit des Abgeordneten in Bezug auf Äußerungen im Parlament

Thesaurus

Synonymgruppe
Indemnität · ↗Schadloshaltung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Immunität sogenannt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Indemnität‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Indemnität ganz abzuschaffen hat ja auch gar keiner verlangt.
Der Tagesspiegel, 29.01.2005
Für alle ihre Äußerungen als Abgeordnete dürften sie wegen ihrer Indemnität nicht juristisch verfolgt werden.
Bild, 02.08.2005
Statt dessen erwies er nun dem preußischen Landtag die Ehre, ihn um »Indemnität«, das hieß eine nachträgliche Gutheißung aller Staatsausgaben seit 1862, zu bitten.
Mann, Golo: Politische Entwicklung Europas und Amerikas 1815-1871. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 17274
Das war gleichbedeutend mit der Indemnität für alle formellen Unkorrektheiten, die bei den Gesetzesvorlagen über Caesars Statthalterschaft vorgekommen waren.
Heuß, Alfred: Das Zeitalter der Revolution. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 15625
Indemnität, Immunität und Zeugnisverweigerungsrecht sollen dazu dienen, die Entscheidungsfreiheit der Abgeordneten rechtlich zu sichern.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 626
Zitationshilfe
„Indemnität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Indemnität>, abgerufen am 18.12.2018.

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