Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Indifferentismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Indifferentismus · Nominativ Plural: Indifferentismen
Aussprache 
Worttrennung In-dif-fe-ren-tis-mus

Typische Verbindungen zu ›Indifferentismus‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Indifferentismus‹.

Verwendungsbeispiele für ›Indifferentismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und den Arbeitern empfiehlt sie jenen "politischen Indifferentismus", den schon Engels gegeißelt hat. [o. A.: EIN DOKUMENT DES MG-DOGMATISMUS UND DER ARROGANZ. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1980]]
Aber anderseits bringen sie für die Katholiken eine nicht geringe Gefahr des Indifferentismus mit sich. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1950]]
Eine solche Zusammenarbeit mit Protestanten veranlaßte einige Katholiken dazu, die Gefahr eines dogmatischen Kompromisses oder eines Indifferentismus heraufzubeschwören. [o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 10070]
Was Bischof Wölber „Indifferentismus“ nennt, folgt in Wahrheit zwingend aus dem noch immer unerfüllten Gebot der Neutralität des Staates gegenüber den Glaubensüberzeugungen seiner Bürger. [Die Zeit, 11.10.1974, Nr. 42]
Dieser Indifferentismus taucht oft in ausgesprochenen Krisen‑ und Übergangssituationen auf. [Beyreuther, E.: Quietismus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 10955]
Zitationshilfe
„Indifferentismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Indifferentismus>.

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