Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Indigenat, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Worttrennung In-di-ge-nat
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Rechtssprache, veraltet
a)
Zugehörigkeit zum Rechtsverband eines bestimmten Gebietes
b)
Staatsangehörigkeit

Verwendungsbeispiele für ›Indigenat‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zwar können sie als Ehegemahlin sozusagen im Doppelpack mit ihrem geehrten Gatten eingebürgert werden, aber für ein eigenständiges Indigenat reicht es selten. [Die Zeit, 09.05.1997, Nr. 20]
Wem fallen zum Beispiel Stichworte ein wie Abolition, Direktoriale Demokratie, Doppelstaater, Gemeinsames Indigenat, Indemnität oder Unitarismus? [Die Zeit, 10.12.1965, Nr. 50]
Ostfriesen betreiben eine extravagant‑exzessive Teezeremonie, seltsame Sportarten wie Klootschießen und Boßeln und pflegen eine so einzigartige Sitte wie das "Indigenat". [Die Zeit, 09.05.1997, Nr. 20]
Das Indigenatsmandat (20. 12. 1768) schloß Ausländer oder nicht mit dem Indigenat begabte Personen von sämtlichen Benefizien aus 45. [o. A.: Die Kirche im Zeitalter des Absolutismus und der Aufklärung. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1970], S. 1249]
Zitationshilfe
„Indigenat“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Indigenat>.

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