Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Indochina, das

Grammatik Eigenname (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung In-do-chi-na
Wortzerlegung indo- China
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

(die heutigen Staaten Vietnam, Laos und Kambodscha umfassendes) ehemaliges französisches Kolonialgebiet in Südostasien

Verwendungsbeispiele für ›Indochina‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Schätzungsweise sind in den Jahren von 1965 bis 1971 bei Luftangriffen in Indochina 26 Millionen Bombenkrater entstanden. [Morgner, Irmtraud: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura, Berlin: Aufbau-Verl. 1974, S. 964]
Neben ihm saß ein hoher Beamter aus Indochina, ein Franzose, der freundliche Sachen aus dem Osten erzählt hat. [Tucholsky, Kurt: An Mary Gerold-Tucholsky, 02.06.1924. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1924], S. 16033]
Japan hatte während des zweiten Weltkrieges die französische Besitzung Indochina okkupiert und eine Nationalregierung eingesetzt. [Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 314]
In Indochina tobt seit mehr als sieben Jahren ein verzweifelter Kampf. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1953]]
Das Elend hat stets neu zu sein, um journalistisch verwertet werden zu können, das Flüchtlingselend Indochinas aber ist längst alltäglich geworden. [Der Spiegel, 16.02.1981]
Zitationshilfe
„Indochina“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Indochina>.

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