Indoktrination

WorttrennungIn-dok-tri-na-ti-on · In-dokt-ri-na-ti-on
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

besonders Politik, abwertend (massive) psychologische Mittel nutzende Beeinflussung von Einzelnen oder ganzen Gruppen der Gesellschaft im Hinblick auf die Bildung einer bestimmten Meinung oder Einstellung

Typische Verbindungen zu ›Indoktrination‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Agitation Erziehung Fanatismus Gefahr Instrument Manipulation Propaganda Schüler Zwang antisemitisch aussetzen betreiben bewahren einseitig gezielt ideologisch jahrelang jahrzehntelang kommunistisch link marxistisch nationalsozialistisch politisch religiös sozialistisch staatlich ständig unablässig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Indoktrination‹.

Verwendungsbeispiele für ›Indoktrination‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Letztlich ist das Land weitgehend frei von der Herrschaft mediengesteuerter Indoktrination.
konkret, 1984
Doch wollte er sich der politischen Indoktrination durch die zunehmende braune Ideologie im Geschichtsstudium nicht aussetzen.
konkret, 1997
Da das Regime Jahrzehnte lang einen prowestlichen Kurs fuhr, gab es keine Indoktrination, die den politischen Interessen des Regimes zuwiderlaufen könnte.
Der Tagesspiegel, 19.12.2002
Keiner hat sich je über Indoktrination beklagt, und die meisten gingen erfolgreich ihren eigenen Weg.
Die Zeit, 05.06.1992, Nr. 24
Sie hat vielmehr zu ihrer ausdrücklichen Pflege geführt und zugleich zur umfassenden "Indoktrination" der Massen.
Friedrich, Carl Joachim: Totalitäre Diktatur, Stuttgart: Kohlhammer 1957, S. 18
Zitationshilfe
„Indoktrination“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Indoktrination>, abgerufen am 27.01.2020.

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