Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Infantilität, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung In-fan-ti-li-tät
Grundforminfantil
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich
a)
kindisches Wesen, Unreife
b)
kindliches Wesen, Kindlichkeit

Thesaurus

Psychologie
Synonymgruppe
Infantilität · Kindlichkeit  ●  Puerilität  fachspr.
Oberbegriffe
Psychologie
Synonymgruppe
(jemandes) tolles Treiben · Albernheit(en) · Blödelei(en) · Herumgealber · Herumgeblödel · Jux und Dollerei · Kindereien · Tollerei(en) · Torheit(en) · tolles Treiben  ●  Infantilität  geh. · Rumgealber(e)  ugs. · Rumgeblödel  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Infantilität‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Ideen sind hier von einer manchmal schier peinlichen Infantilität. [Süddeutsche Zeitung, 15.09.2004]
Die Love Parade ist doch nur Ausdruck einer neuen Infantilität. [Der Tagesspiegel, 11.07.2000]
Geht das auf die deutsche Infantilität oder vielleicht auf "die besonderen deutschen Probleme mit der Geschichte" zurück? [Die Welt, 10.12.2003]
Die rettende »Infantilität« der Erfahrung steckt für ihn nicht im Symbolischen. [Die Zeit, 07.10.2004, Nr. 42]
Er liebt sie, auch das sieht man genau, aber seine Liebe reduziert sie bis zur Infantilität. [Die Zeit, 21.05.1976, Nr. 22]
Zitationshilfe
„Infantilität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Infantilit%C3%A4t>.

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