Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Inkommensurabilität, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Inkommensurabilität · Nominativ Plural: Inkommensurabilitäten
Aussprache 
Worttrennung In-kom-men-su-ra-bi-li-tät

Typische Verbindungen zu ›Inkommensurabilität‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Inkommensurabilität‹.

Verwendungsbeispiele für ›Inkommensurabilität‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Interessante Fälle von Inkommensurabilität gibt es bereits auf dem Gebiet der Wahrnehmung. [Feyerabend, Paul: Wider den Methodenzwang, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1976, S. 304]
In den Wissenschaften hängt die Inkommensurabilität eng mit dem Sinn von Sätzen zusammen. [Feyerabend, Paul: Wider den Methodenzwang, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1976, S. 337]
So war durch die Inkommensurabilität des Denkens und des Seins das Problem der Erkenntnis in einer neuen Weise gestellt worden. [Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode, Tübingen: Mohr 1960, S. 199]
Bei der Inkommensurabilität des Verbrechens wird dieser Wahnsinn, der sich daran heftet, noch lange anhalten. [Die Welt, 27.01.2005]
Diese Bilder haben keinen anderen Maßstab als ihre eigene Inkommensurabilität; sie setzen sich absolut und verweigern jede Erklärung des unbegreiflichen Ereignisses. [Süddeutsche Zeitung, 20.09.2001]
Zitationshilfe
„Inkommensurabilität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Inkommensurabilit%C3%A4t>.

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