Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Innerlichkeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Innerlichkeit · Nominativ Plural: Innerlichkeiten · wird meist im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung In-ner-lich-keit
Wortzerlegung innerlich -keit
eWDG

Bedeutung

das innerliche Wesen, das reiche Seelenleben
Beispiele:
Der Sohn besaß eine mimosenhafte, schwer zu erfassende Innerlichkeit [ G. Hauptm.4,473]
Die Gruppe schritt dahin, die Köpfe tiefsinnig gebeugt … im wohlabgemessenen Tempo der Innerlichkeit [ BöllWort70]

Typische Verbindungen zu ›Innerlichkeit‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Innerlichkeit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Innerlichkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit weinerlicher Innerlichkeit hat diese Haltung allerdings wenig zu tun. [Ketman, Per u. Wissmach, Andreas: DDR - ein Reisebuch in den Alltag, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 185]
Und auch auf anderen Gebieten geistiger Interessen wuchs die Innerlichkeit, der Ernst. [Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 2050]
Wir, das Volk der "machtgeschützten Innerlichkeit", drücken uns gefühliger aus. [Die Zeit, 05.01.2000, Nr. 2]
Die dumpfe deutsche Innerlichkeit ist dort zu Hause, wo sie sich ausleben kann. [Die Zeit, 24.07.1992, Nr. 31]
Trotzdem scheint es dem Künstler nicht darum zu gehen eine wie immer geartete Innerlichkeit zu spiegeln. [Süddeutsche Zeitung, 14.03.2002]
Zitationshilfe
„Innerlichkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Innerlichkeit>.

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