Insekt, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Insekt(e)s · Nominativ Plural: Insekten
Aussprache
WorttrennungIn-sekt
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›Insekt‹ als Erstglied: ↗Insektenbefall · ↗Insektenbekämpfungsmittel · ↗Insektenblüte · ↗Insektenblütler · ↗Insektenfraß · ↗Insektenfresser · ↗Insektenhotel · ↗Insektenlarve · ↗Insektenplage · ↗Insektenpulver · ↗Insektenstaat · ↗Insektenstich · ↗Insektenvertilgungsmittel · ↗insektenfressend
 ·  mit ›Insekt‹ als Letztglied: ↗Aasinsekt · ↗Erdinsekt · ↗Laufinsekt · ↗Nutzinsekt · ↗Urinsekt
eWDG, 1969

Bedeutung

zu den Gliederfüßern gehörendes Tier mit einem in Kopf, Brust und Hinterleib gegliederten Körper, meist mit sechs Beinen und vier Flügeln, Kerbtier
Beispiele:
Krebse, Spinnen, Insekten sind Gliederfüßer
Bienen und Ameisen sind staatenbildende Insekten
ein giftiges, harmloses, nützliches, aasfressendes Insekt
er fuhr auf, wie von einem Insekt gestochen
Die Insekten stellen die umfangreichste Gruppe des ganzen Tierreichs dar [BrehmTierleben1,198]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Insekt n. Die Bezeichnung für die zwischen Kopf, Brust und Hinterleib stark eingeschnittenen oder eingekerbten Gliederfüßler (nhd. dafür öfters Kerbtiere, s. ↗kerben) geht zurück auf lat. īnsecta, substantiviertes Neutrum Plur. des Part. Perf. īnsectum ‘eingeschnitten’ (zu lat. īnsecāre ‘einschneiden’), womit Plinius entsprechendes griech. éntoma (zṓa) (ἔντομα ζῷα), eigentlich ‘eingeschnittene Tiere’, zum Verb griech. entémnein (ἐντέμνειν) ‘einschneiden’, übersetzt. In lat. Form seit dem 16. Jh. in dt. Texten (in den Wörterbüchern bis ins 18. Jh. mit Ungeziefer glossiert), seit dem 17. Jh. mit dt. Flexionsendungen. Vgl. Pfeifer Tiernamen 1 ff.

Thesaurus

Eisenbahn, Zoologie
Synonymgruppe
Insekt · ↗Kerbtier · ↗Kerf  ●  Hexapode  fachspr. · ↗Krabbeltier  ugs. · ↗Krabbelviech  ugs.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Amphibie Eidechse Frosch Kleintier Krebs Käfer Larve Pflanze Pilz Reptil Schneck Spinne Säugetier Vogel Wirbeltier Wurm anlocken blutsaugend ernähren fliegend flügellos fressen geflügelt gefräßig lästig nützlich saugend schädlich staatenbildend stechend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Insekt‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Schon mittags seien die Insekten, die sonst erst nachts aktiv werden, hervorgekommen.
Die Welt, 03.04.2002
Der Begriff verneigt sich vor der kollektiven Leistung der Insekten.
Der Tagesspiegel, 29.08.2000
Die Insekten sind die einzigen wirbellosen Tiere, die fliegen können.
Lucanus, Friedrich von: Im Zauber des Tierlebens, Berlin: Wegweiser-Verl. 1926 [1926], S. 93
Den größten Schaden an den Pflanzen richten die Insekten an.
Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 147
Gleichzeitig haben sie sehr mannigfaltige Einrichtungen, die Insekten zu fangen.
o. A.: I. In: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1906], S. 39900
Zitationshilfe
„Insekt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Insekt>, abgerufen am 22.09.2018.

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