Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Insertion, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung In-ser-ti-on
Wortbildung  mit ›Insertion‹ als Erstglied: Insertionspreis
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
das Aufgeben eines Inserates, Veröffentlichung eines Inserates in einer Zeitung, Zeitschrift
2.
Medizin
a)
Ansatzstelle eines Muskels, einer Sehne am Knochen
b)
Ansatzstelle der Nabelschnur am Mutterkuchen
3.
Botanik Ansatzstelle eines Pflanzenteils am andern, besonders eines Blattes am Spross

Thesaurus

Anatomie
Synonymgruppe
Ansatzpunkt eines Muskels am Knochen  ●  Insertion  fachspr.
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele für ›Insertion‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Verlegen der Taktleistungen auf den Chip bezeichnet man als Clock Tree Insertion. [C't, 1996, Nr. 5]
Das mag zwar noch eine Art von "Insertion" sein, die dann allerdings in einem skandinavischen Traditionsmuseum den falschen Empfänger gefunden hat. [Süddeutsche Zeitung, 16.06.1998]
Bis Ende 2001 will das Unternehmen mindestens 5000 Insertionen auf seinen Marktplatz stellen. [Die Welt, 09.09.2000]
Die Insertion kostete gegen 1100 M. und brachte nur gegen 60 Anfragen. [Mitteilungen des Vereins Deutscher Reklamefachleute, 1915, Nr. 5]
In manchen Fällen werden die Grenzen zwischen Redaktion und Insertion noch weiter abgebaut. [Der Spiegel, 13.06.1988]
Zitationshilfe
„Insertion“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Insertion>.

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